STATIONÄRE ANGEBOTE

SOZIAL­PÄDAGOGISCHE LEBENS­GEMEINSCHAFTEN
  • Altersgruppe: keine Einschränkung
  • Geschlecht: männlich oder weiblich
  • Gesetzlicher Rahmen: §34, §35a in Verbindung mit §34 SGB VIII

Kinder, die aus unterschiedlichsten Gründen nicht mehr in ihren Herkunftsfamilien bleiben können, werden in ein funktionierendes Familiensystem integriert. Gewünschte Verhaltensweisen werden dabei gefördert. Unsere pädagogischen Fachkräfte stehen den Kindern und Jugendlichen bis zur Verselbstständigung in ihrem eigenen Lebens- und Wohnraum jederzeit zur Seite.

Das Zusammenleben in ihrem neuen „Zuhause“ orientiert sich dabei an den Strukturen und der Alltagsgestaltung einer intakten Familie. Im Mittelpunkt stehen dafür der Aufbau und die Aufrechterhaltung einer vertrauensvollen und wertschätzenden Beziehung zwischen dem Kind und der pädagogischen Fachkraft.

JUGENDWOHN­GEMEINSCHAFTEN
    • Altersgruppe: Jugendliche und junge Erwachsene
    • Geschlecht: männlich oder weiblich
    • Gesetzlicher Rahmen: §34, §35a in Verbindung mit §34, §41 SGB VIII

    Unsere Wohngruppen stellen ein stationäres intensives sozialpädagogisches Angebot für Kinder und Jugendliche dar, die ein geschütztes, strukturiertes und somit ein entwicklungsförderndes Lebensumfeld benötigen. Feste Bezugspersonen und Ansprechpartner sind rund um die Uhr für sie da und begleiten sie im täglichen Leben, geben ihnen Orientierungshilfen und Sicherheit. Das Team setzt sich zusammen aus einer Gruppenleitung und pädagogischen Mitarbeitenden entsprechend des jeweiligen Betreuungsschlüssels. Je nach Angebotsausrichtung werden weitere fachspezifische Mitarbeitende vorgehalten (z.B. im Bereich Erlebnis-, Heil- oder Traumapädagogik). Die Wohngruppe befindet sich in einer ruhigen und gleichzeitig zentralen Wohngegend. Sie hat eine gute Anbindung an den ÖPNV sowie Schulen, Freizeiteinrichtungen und Sportvereine. 

    Neben dem Gruppenalltag zur Förderung von sozialen Kompetenzen in der Gemeinschaft, bietet die Betreuung einen Rahmen, der alle Lebensbereiche, wie die Arbeit mit Herkunftsfamilie, die ressourcenorientierte Begleitung des Einzelnen auf der einen Seite, die Identifizierung und Bewältigung belastender und/oder traumatischer Erfahrungen auf der anderen Seite, in den Blick fasst. Mit einem ganzheitlichen Ansatz soll fernen eine umfassende Entwicklungsförderung im motorischen, sensorischen, kognitiven und emotionalen Bereich erreicht werden. In diesem Zusammenhang ist Das vorangestellte Ziel der pädagogischen Arbeit ist vor diesem Hintergrund die Anbahnung einer langfristigen Lebensperspektive sowohl bezogen auf die Unterbringung als auch im Kontext einer möglichen Rückführung in das Herkunftssystem oder einer Verselbstständigung. Damit einher geht die Hinführung zu einer Persönlichkeitsentwicklung, sodass zunehmende Selbstständigkeit und Verantwortungsbewusstsein für die eigene Lebensführung entstehen.

Sie wünschen detaillierte Beschreibungen unserer Angebote? Gerne bringen wir Ihnen unsere Konzepte näher – wir freuen uns auf Ihre Anfrage!